Am Montag fiel der Euro aufgrund sinkender Rohstoffpreise und Aktienindizes. Am Dienstag hingegen stieg er, obwohl die Ölpreise um 2,26 % sanken und der S&P 500 um 0,47 % nachgab. Diese Divergenz deutet auf die Widerstandsfähigkeit des Euros hin und stärkt die technische Grundlage für eine Rallye in Richtung 1,0667, einem starken Unterstützungsniveau vom Juni 2024. Bevor dies geschehen kann, muss der Euro jedoch zunächst zwei Zwischenwiderstände bei 1,0575 und 1,0610 überwinden, die am 20. November 2024 beobachtet wurden.
Um dieses Szenario zu unterstützen, muss sich der Euro über 1,0534 festigen. Dadurch würde die Möglichkeit einer sich entwickelnden Divergenz ausgeschlossen. Sollte der Preis dieses Niveau nicht halten können, könnte er auf 1,0458 zurückfallen, und eine Konsolidierung unterhalb dieses Punktes könnte den Euro auf 1,0350 drücken.
Auf dem Vier-Stunden-Chart bleibt der allgemeine Trend bullisch: Der Preis liegt über beiden Indikatorlinien, die nach oben gerichtet sind, und der Marlin Oszillator setzt seine Aufwärtsbewegung im Bereich des Aufwärtstrends überzeugend fort.
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