Für Montag sind keine makroökonomischen Ereignisse geplant. Letzte Woche verzeichneten sowohl der Euro als auch das Pfund erhebliches Wachstum, obwohl es keinen starken makroökonomischen oder fundamentalen Hintergrund gab. Während es einige positive Berichte für beide Währungen gab, existierten auch Faktoren, die die Stärke des Dollars unterstützten. Nichtsdestotrotz zeigten im Laufe der Woche nur der Euro und das Pfund Aufwärtsbewegungen. Beide Währungspaare halten einen Aufwärtstrend, wie in ihren jeweiligen Trendlinien erkennbar ist.
Am Montag zählen die bemerkenswerten fundamentalen Ereignisse die Rede von Bundesbank-Präsident Joachim Nagel sowie Äußerungen der Vertreter der Federal Reserve Patrick Harker, Michelle Bowman und Jonathan Waller. Allerdings wird keine dieser Reden als besonders einflussreich erwartet. Letzte Woche ignorierte der Markt weitgehend die kritischeren Aussagen von Vorsitzendem Jerome Powell, was darauf hindeutet, dass die heutigen Äußerungen der Fed-Vertreter die Marktstimmung wahrscheinlich nicht beeinflussen werden. In Nagels Rede wird erwartet, dass er auf Trumps Zollpolitik und die notwendige Antwort der EU eingeht. Die geldpolitischen Positionen sowohl der Europäischen Zentralbank (EZB) als auch der Fed sind bereits gut bekannt, weshalb es unwahrscheinlich ist, dass eine der beiden Zentralbanken zu diesem Zeitpunkt neue oder bedeutende Informationen auf den Markt bringen wird.
Am ersten Handelstag der neuen Woche könnten die Marktbewegungen recht schwach ausfallen. Die derzeitigen Marktbedingungen bleiben volatil und unberechenbar, daher sollten wir keine logischen Kursbewegungen erwarten. Nach fünf aufeinanderfolgenden Tagen der Aufwertung des Euro und des Pfunds könnten wir ab heute einen Rückgang erleben. Korrekturen am Markt sind typischerweise komplexe Strukturen, die häufige Rückschläge und interne Korrekturen beinhalten. Es ist unwahrscheinlich, dass die Volatilität am Montag hoch sein wird.
Unterstützungs- und Widerstandsniveaus: Diese sind Zielniveaus für das Öffnen oder Schließen von Positionen und können auch als Punkte für die Platzierung von Take Profit-Orders dienen.
Rote Linien: Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend und die bevorzugte Handelsrichtung anzeigen.
MACD-Indikator (14,22,3): Ein Histogramm und Signallinie, die als ergänzende Quelle für Handelssignale verwendet werden.
Wichtige Reden und Berichte, die konsequent im Wirtschaftskalender aufgeführt sind, können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher ist es ratsam, während ihrer Veröffentlichung mit Vorsicht zu handeln oder in Erwägung zu ziehen, den Markt zu verlassen, um potenziell scharfe Kursumkehrungen gegen den vorherigen Trend zu vermeiden.
Anfänger am Forex-Markt sollten verstehen, dass nicht jede Transaktion profitabel sein wird. Die Entwicklung einer klaren Handelsstrategie und das Praktizieren eines effektiven Geldmanagements sind entscheidend für den langfristigen Erfolg im Handel.
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